Sie lieben Ihr Unternehmen ?

//Sie lieben Ihr Unternehmen ?

Sie besitzen eine Spedition oder ein Transportunternehmen. Sie lieben Ihr Unternehmer-Dasein – meistens jedenfalls. Ihre monatlichen Zahlen könnten besser sein ? Fehlt Ihnen manchmal Unterstützung in Ihrer Spedition oder Ihrem Transportunternehmen ? Mit Ihren Kunden müssten Sie auch mal wieder über eine Preiserhöhung sprechen. Sie sind genervt von ihrer Leasinggesellschaft und ihrer Hausbank ? Ihre Mitarbeiter erkennen Fehlentwicklungen – und schweigen ? Den Fachkräftemangel erleben Sie hautnah. Und dann lesen Sie Artikel über Mitarbeiterbindung und so weiter. Sie brauchen mehr Disponenten , es gibt aber keine. Ebenso Fahrer – Mangel überall. Wettbewerb – na davon gibt es wieder zuviel. Vielleicht würden Sie auch gern Ihre Nachfolge regeln ? Natürlich kümmern Sie sich als Spediteur und Unternehmer um Ihr operatives Geschäft. Aber manchmal vielleicht ein wenig zuviel ?
Das kommt Ihnen bekannt vor ?

Wir haben kürzlich einen Senior-Chef beraten, der sich mit der Nachfolge seiner eigenen Kinder sehr schwer tat. Obwohl schon weit über die 70 wollte er einfach nicht loslassen, und traute seinem ältesten Sohn – bestens ausgebildet – und im besten Alter, immer noch nichts zu. Es gab keinen im näheren Umfeld, der sich auf Augenhöhe mit dem Senior hätte unterhalten können, in der Firma nicht, in der Familie nicht und auch nicht im weiteren Kreis.
Ergraute Firmenlenker verweisen gerne auf die Hektik des Tagesgeschäfts. Sie lasse kaum Raum für ein so komplexes, zeitaufwendiges Thema wie einen Generationswechsel. Tatsächlich regelt sich eine Nachfolge nicht im Handumdrehen. Aber sehr häufig hat der Widerwille, sich damit zu beschäftigen, in erster Linie emotionale Gründe.

Bei unserem Projekt bat uns der CFO des Unternehmens um unsere Perspektive und hat um Unterstützung gebeten. “Ihr müsst mal mit dem “Alten ” sprechen, so geht es nicht weiter…” Wir führten dann das erste Gespräch aus Sicht eines ebenbürtigen Partners und siehe da : Die Chemie hat gestimmt, wir wurden als Gesprächspartner ernst genommen, weil wir sehr schnell in die Problemwelt des Unternehmers einsteigen konnten. Kling banal, aber uns ging es nicht darum etwas zu verkaufen. Eine Entscheidung konnten wir jedoch dem Senior-Chef am Ende ( nach 6 Monaten Begleitung ) nicht abnehmen: Er musste am Ende Ja sagen zur Nachfolgeregelung und loslassen. Gemeinsam haben wir eine Lösung erarbeitet und so vermieden, dass er möglicherweise auch noch weit nach seinem 75. Geburtstag auf der Kommandobrücke steht- mit allen damit verbundenen Risiken.

Als Spediteur und Transportunternehmer müssen Sie sich vom Wettbewerb unterscheiden. Dies passiert aber immer weniger über Ihre ” Produkte”. Der einzig zählbare Differenzierungsfaktor sind neben der finanziellen Stabilität Ihres Unternehmens die Qualität sowie die Kompetenzen und Erfahrungen Ihrer Mitarbeiter. Diese müssen Sie heute systematisch pflegen und entwickeln, wenn die Organisation nicht geschwächt werden soll.
In einem unserer letzten Projekte gab es Probleme mit den finanziellen Ergebnissen einer wichtigen Abteilung eines mittelständischen Kontraktlogistikdienstleisters. Der Inhaber erzählte uns von einem nicht erklärbaren Sinkflug der Ergebnisse im Transportbereich und bat uns um Unterstützung. Um es kurz zu machen: Es handelte sich um einen nicht sofort sichtbaren Konflikt zweier Abteilungsleiter. Der eine war ein altgedienter und verdienter Mitarbeiter, der andere neu und sehr ehrgeizig. Es gab ein Gefühl von Besserwisserei, Willkür und Ohnmacht auf der einen und eine Reaktion von Rückzug und Aggression auf der anderen Seite, mal offen, mal im Untergrund. Eine Gemengelage, die jede Kooperation unmöglich macht.

Nachdem wir uns in Einzelgesprächen mit den Abläufen vertraut gemacht haben, fiel auf, das der eine dem anderen wichtige Informationen vorenthalten und teils falsche Angaben gegeben hat und der andere die notwendige Kooperation aus Misstrauen untergraben hat. Beide haben den Konflikt, aus verschiedenen Motiven heraus, nicht mit dem Chef erörtert und so konnte diese Auseinandersetzung monatelang schwelen, ohne direkt angepackt zu werden. Dieser Konflikt kostete das Unternehmen viel Geld, Nerven und Energie. Wir konnten in dieser Situation einen neutralen (und im Bereich der Transportlogistik einen professionellen) Blick auf diese Situation werfen und unter Beweis stellen, dass je eher eine neutrale Person interveniert, desto höher stehen die Chancen, einen innerbetrieblichen Konflikt zu lösen.
Diese und andere Themen haben wir in den letzten Jahren mit unseren Kunden erfolgreich gelöst. Lernen auch Sie die BRICKLOG-Formel kennen.

By |2018-10-10T10:54:41+00:00Oktober 3rd, 2018|Blog|0 Comments